5 coole Tipps rund um’s Abnehmen

Rund 70% der Männer und 50% der Frauen in Deutschland haben Übergewicht. Gehören Sie auch dazu ? Dann habe ich für Sie eine gute Nachricht: Niemand braucht zu hungern, um abzunehmen. Zum dauerhaften Abnehmerfolg ist oft ein Umdenken erforderlich. Diäten helfen meist nur kurzfristig und begünstigen den befürchteten Jojo Effekt. Man muss also quasi lernen, seinen Körper zu managen. Es gibt nur zwei Stellschrauben, die Kalorienzufuhr und die -verbrennung. Meiner Meinung nach muss man an beiden Stellschrauben arbeiten, um erfolgreich abzunehmen.

Ohne Ihr zu tun geht es also nicht. Sie müssen schon bereit sein, evtl. mit einigen liebgewonnenen Angewohnheiten Schluss zu machen.

Setzen Sie die nachfolgenden 10 Tipps um und Sie können in 4 Wochen mindestens 2 bis 5 kg abnehmen.

1) Täglichen Kalorienbedarf kennenlernen

Der Kalorienbedarf hängt u.a. vom Alter und vom Geschlecht ab. Wichtig: Je älter wir werden und je weniger wir uns bewegen desto geringer ist der Kalorienbedarf.

Sie sollten in etwa wissen, wieviel Kalorien Sie zu sich nehmen, z.B.

• Schnitzel 200 g: ca. 550 kcal

• 200 g Kartoffeln als Beilage: ca. 170 kcal

• 200 g Salat: ca. 100 kcal

• 200 g Bratwurst: ca. 750 kcal (!)

• 200 g Tiefkühlpizza

• 2 Scheiben Vollkornbrot: 240 kcal

• 1 Joghurt: ca. 180 kcal

• 1 Apfel: ca. 100 kcal

• 1 Banane: ca. 200 kcal

• 1 Tomate: ca. 40 kcal

• 250 ml Cola: ca. 100 kcal

• 0,33 l Bier: ca. 150 kcal

• 0,25 l Apfelsaft: ca. 250 kcal

• 0,25 l Milch: ca. 150 kcal

Zusatztipps:

• Gemüse enthält deutlich weniger Zucker als Obst, deshalb sind Paprika, Tomaten & Co. auch so gut als Snack geeignet

• mageres Fleisch bevorzugen, Achtung, wenn möglich ohne Sauce

• Salat lieber mit Olivenöl, Zitrone oder Essig anrichten, so machen es uns die

Mittelmeerländer vor (anstatt mit Sahnesauce)

Es lohnt sich also, eine Tabelle anzulegen, um die Nahrungsaufnahme zu kontrollieren, s. Anlage. Dies wirkt auch motivierend und man lernt unheimlich viel daraus. Nach ca. 2 Wochen hat man ein Gefühl für die Kalorienaufnahme und benötigt die Tabelle u.U. nicht mehr.

2) Die Ernährungspyramide kennen und befolgen

Wieder eine gute Nachricht: Nichts ist verboten. Die Ernährungspyramide sagt aus, welche Lebensmittel mit welcher Häufigkeit gegessen werden sollten.

Salat schmeckt Ihnen nicht? Es gibt doch viele leckere Rezepte und Variationen.

Zusatztipp:

Sie können eine der 5 Portionen Obst/ Gemüse durch einen Gemüsesaft ersetzen. Gibts günstig bei

allen Discountern, z.B. Karotte/Honig, Tomate etc.

3) Richtig frühstücken

Keine Zeit zum Frühstücken ? Lieber 15 Minuten länger schlafen und morgens schnell aus dem Haus hetzen ? Das moderne Leben scheint es so zu wollen. Doch am Morgen benötigt der Körper (und das Gehirn) Nachschub. Gehen Sie nach dem bekannten Sprichwort vor: „Du sollst frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler“.

Leider machen es die meisten andersrum. Zum Frühstück empfehle ich Obst, Vollkornbrot, Müsli. Das hält lange satt. Ich frühstücke morgens um kurz nach 6.00 Uhr und esse erst um 13.00 Uhr zu Mittag, ohne dass ich zwischendurch etwas

essen muss. Achten Sie beim Müsli auf den Zuckergehalt. Evtl. kann man sich Müsli selbst zusammenstellen.

Zusatztipp: Auf das Marmeladenbrot nehme ich Olivenöl anstatt Butter, schmeckt sehr gut !

4) Zum Mittagessen Zeit nehmen

Kommen Sie zur Ruhe, nehmen Sie sich mittags eine Auszeit, Sie haben es verdient ! Setzen Sie sich zum Essen hin. Genießen Sie ihre Mahlzeit, essen Sie nicht „nebenbei“. Es ist wichtig, das Essen gut zu kauen und einzuspeicheln. Das Prinzip dabei: Durch langsames Kauen nimmt man weniger Nahrung zu sich und das Sättigungsgefühl tritt früher ein. Denken Sie mehr an sich und an Ihre Gesundheit. Durcharbeiten ohne Mittagspause mag ja schonmal vorkommen. Auf Dauer ist das aber nicht gesund. Sehen Sie deshalb das Mittagessen und die Mittagspause als Belohnung für Ihre harte Arbeit. Sie haben eine ruhige Mittagspause verdient !

5) Was kommt mittags auf den Tisch ?

Unsere Tageszeitung schrieb neulich auf der Titelseite:

„Die Top Ten der beliebtesten Kantinengerichte: Currywurst verteidigt Titel

(Düsseldorf) Currywurst bleibt vorn – Seelachs holt auf – Lasagne startet durch. In deutschen Kantinen sind kulinarische Experimente Fehlanzeige. Das Rennen machen immer wieder die altbewährten Küchen-Klassiker. “

Wenn es unbedingt sein muss, kann man sich die Currywurst ja schonmal gönnen. Es sollte aber inzwischen jedem bekannt sein, dass Currywurst plus Sauce plus evtl. Pommes frites eine Kalorienbombe ist.

Essen Sie daher lieber ein Putenschnitzel mit frischem Blattsalat und Essig-Öl-Vinaigrette.

Zum Mittagessen ist zu empfehlen:

• Fisch 1-2 x pro Woche

• Fleisch 1-2 x pro Woche

• Nudeln 1-2 x pro Woche

• Hülsenfrüchte 1-2 x pro Woche (z.B. weiße Bohnen, Linsen, Kichererbsen als Eintopf)

Fertigessen, Pizza etc. ist of zu salzig und sollte nur in Maßen gegessen werden.

Keine Zeit zum Kochen ? Kochen Sie Sie am Wochenende eine große Portion und frieren Sie gleich einige Portionen ein, die Sie bei Bedarf entnehmen können.

Glaubst Du, Deine Freunde kennen diesen Tipp nicht? Dann Teile es mit ihnen.
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